Manchmal kann ich meinem kleinen das Leben nicht anders erklären. Dann versuchen wir es in Geschichten zu verpacken. In Metaphern. Hier will ich erklären, dass es auch für den schlimmsten Albtraum einen Grund gibt – und wenn man diesen kennt, dann muss man sich vor nichts mehr fürchten!
Dicke Mauern
Dicke Mauern Mich Umgeben
Finster Mein Sinnen, Dunkel Mein Leben
Der Wind Pfeifft Kalt
Einsam, Wie Eine Kerze Im Finsteren Wald
Es Schimmert Ein Schatten An Der Wand
Meine Hoffnung Ich An Ihn Band
Er Flackert Im Schein, Im Faden Licht
Die Kontur An Der Wand Sich Bricht
Zuerst Ein Bild, Klar Und Deutlich
Nun Schemenhaft Und Gar Nicht Freundlich
Blickt Es Mich An? Was Macht Es Nun?
Panik! Was Soll Ich Dagegen Tun?
Ich Sehe Immer Noch Den Schatten An Der Wand.
Eins Wird Deutlich, Die Göttin Das Licht An Den Schatten Band.
Solange Ich Sehe Die Bedrohung
Bin Ich Sicher Das Licht Ist Da Und Habe Hoffnung
Ein Kleines Licht, Das Erhellt Den Raum
Gibt Sicherheit, Wie Ein Zartes Grün An Einem Toten Baum