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	<title>Aneas Nemorosus &#187; Bäume</title>
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		<title>Die schützende Haselnuss</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 14:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aneas Nemorosus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Haselnuss]]></category>
		<category><![CDATA[Hexen. Magie]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[Springen die Haselnüsse im Feuer hoch, so ist der Geliebte Mensch untreu. <a href="http://www.aneas.info/integral-ethisch/baume/die-schutzende-haselnuss/615">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Haselbaum hat in der geschichtlichen Mystik eine mannigfaltige Bedeutung. Dieser stolze Baum gilt als Abwehrmittel gegen (böse) Hexen und böse Geister, soll aber auch auch vor Blitzen und Schlangen schützen.<br />
<span id="more-615"></span><br />
Für die Anfertigung von Zauberstäben und Wünschelruten wurde die Haselnuss immer wieder bevorzugt. Gerichts- und Kampfplätze wurden mit den Ruten der Haselnuss, die auch als Richterstäbe dienten, abgesteckt. Ein besonderer Brauch war das Schneiden von Wünschelruten, mit denen man auch Schätze finden konnte. Diese wurden am Johannistag oder an Dreikönig geschnitten. Folgender Spruch wurde dabei aufgesagt:</p>
<blockquote class="alignright"><p>
Ich schneide dich, liebe Ruthen,<br />
Das du mir musst sagen,<br />
Um was ich dich tu fragen.<br />
Und dich so lang nit rühren,<br />
Bis du die Wahrheit tuest spüren.
</p></blockquote>
<p>Auch faule Schüler oder freche Kinder bekamen die Haselrute zu spüren, die wegen ihrer guten Biegsamkeit gerne zur Bestrafung von Missetätern eingesetzt wurde. </p>
<p>Die Haselnuss ist auch ein Fruchtbarkeitssymbol, sie wurde auch deshalb oft in der Nähe des Hauses gepflanzt, damit sich ihre Kräfte übertragen sollte. </p>
<p>Daher rührt wohl auch der Aberglaube, dass auf einen Herbst mit vielen Hasselnüssen viele uneheliche Geburten folgen werden. Ein weiterer Aberglaube besagt, springen die Haselnüsse im Feuer hoch, so ist der/die Geliebte untreu.  </p>
<p>Die Haselnuss wächst bevorzugt an Waldrändern, bildet aber auch Hecken im Brachgelände. Sie braucht nährstoffreichen, lehmigen Boden und viel Licht. Genau das waren wahrscheinlich Gründe, warum unsere Vorfahren immer wieder auf die Haselnuss zurück griffen. Man musste nicht in den bösen, dunklen Wald und konnte sich direkt an dem Baum am Waldrand bedienen. </p>
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		<title>Meine verehrte Buche</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 22:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aneas Nemorosus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Buche]]></category>
		<category><![CDATA[Runen]]></category>

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		<description><![CDATA[Verliebte ritzen noch heute, wenn sie ihren Gefühlswallungen Ausdruck zu verleihen wünschen, in die Buchenrinde. Leider ohne darüber nachzudenken, dass der Baum auf diese Weise verletzt wird ... <a href="http://www.aneas.info/integral-ethisch/baume/meine-verehrte-buche/48">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Buche ist in Westeuropa heimisch, wurde entsprechend genutzt. Kelten und andere Völker wussten um ihre spirituelle Kraft, um Nahrung, Holz und Wirkung. Die Buche ist der am weitesten verbreitete Laubbaum in unseren Breiten. Von der Buche wurden die Worte &#8220;Buchstabe&#8221; und &#8220;Buch&#8221; abgeleitet (sprich: Holz).<br />
<span id="more-48"></span></p>
<p>Buchenholz wurde früher auch zur Herstellung von Runen verwendet. Die Bucheckern waren eine beliebte Nahrung und sie wurden auch als Viehfutter verwendet. Buchen können bis zu 250 Jahre alt werden.</p>
<p>Buchenwälder gibt es seit der keltischen Eisenzeit und bedeckten weite Flächen Nordwesteuropas: Die Buche lebt in einem kühlen, feucht-nebligen atlantischen Klima. Das erklärt auch warum die Buche ein so mystiche uns elemantare Bedeutung hat. In unseren Buchenwäldern lebten die Kelten und Germanen.</p>
<h2>Die Stäbe der Buche sind unsere Buchstaben</h2>
<p>Nicht nur unter Eichen raunten die Götter den Sehern und Weisen zu. Im Rauschen der Buchenbllätter vernahm man ebensi die Nachrichten der Geisterwelt und ritze diese direkt ins Buchenholz. Die Runen wurden geboren.</p>
<h2>Das Orakel der Buche</h2>
<p>Der römische „Völkerkundler“ Tacitus war ein wahrer kundiger, wenn es um die Sitten und Gebräuche der Kelten und Germanen ging. Er schrieb über das Orakeln mit Buchenstäben:</p>
<blockquote><p>„Auf Vorzeichen und Loswerfen achten sie wie nur irgendein Volk. Das übliche Loswerfen ist einfach, einen Zweig, den sie von dem fruchtbringenden Baum abgeschnitten haben, zerteilen sie in Stäblein, diese unterscheiden sie durch gewisse Zeichen und streuen sie, aufs Geratewohl und wie der Zufall es will, über eine weiße Decke. Dann betet der Priester, wenn öffentlich, der Familienvater, wenn von einzelnen um Rat gefragt wird, zu den Göttern, indem er zum Himmel aufblickt und drei Stäbe nacheinander aufhebt. Diese deutet er dann nach dem Zeichen, das vorher auf jedes eingeritzt war&#8230;“</p></blockquote>
<p>Das Wurfergebnis wurde als raedelse (daher englisch riddle, deutsch Rätsel) bezeichnet und musste richtig geraten oder ausgelegt werden. Heute kann man unter den Buchen unserer Wälder im Rauchen der Blätter Nachrichten und Gesänge erraten.</p>
<p>Ich rate jedem, es einmal auszuprobieren&#8230;</p>
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		<title>Mein geliebter Eichenbaum</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 03:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aneas Nemorosus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Eiche galt bei vielen Völkern als heiliger Baum. Das Wort Druide wurde aus dem keltischen Wort für Eiche = Dair abgeleitet. Weil die Druiden die einzigen waren, die die heiligen Misteln in den Eichen schneiden durften. Bäume, magische Freunde &#8230; <a href="http://www.aneas.info/integral-ethisch/baume/mein-geliebter-eichenbaum/39">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Eiche galt bei vielen Völkern als heiliger Baum. Das Wort Druide wurde aus dem keltischen Wort für Eiche = Dair abgeleitet. Weil die Druiden die einzigen waren, die die heiligen Misteln in den Eichen schneiden durften.<br />
<span id="more-39"></span></p>
<h2>Bäume, magische Freunde und mächtige Feinde</h2>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=lW115YXaQD8"><img alt="Video" src="http://i4.ytimg.com/vi/lW115YXaQD8/hqdefault.jpg" title="Geheimnisse der alten Eiche" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Video zum Thema</p></div> Eichenhaine waren heilige Stätte, wo Opfergaben gebracht oder Orakel befragt wurden. Bei den Germanen war es Brauch unter einer Eiche zu heiraten. Sie war Thor geweiht und kinderlose Paar sollten eine Eiche umarmen, um die Kraft Thors zu erhalten.</p>
<blockquote><p>Die Thingplätze waren von Eichen umrandet. Die Eichen galten als Schutz vor Geistern und Hexen.</p></blockquote>
<p>Und jeder hat wohl schon von der Geschichte Bonifiatius gehört, der im Zuge der Christianisierung, im Jahre 725 bei Geismar die Donareiche fällen lieﬂ, um die Wirkungslosigkeit heidnischer Heiligtümer zu demonstrieren.</p>
<p>Dies war allerdings nicht die einzige Eiche, die wegen der Kirche gefällt wurde. Eichen sind imposante Zeitzeugen, denn sie können bis zu 1000 Jahre alt und bis zu 50 m hoch werden.</p>
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